Taylor Swift ist mit dem NFL-Footballspieler Travis Kelce verlobt. Das gesamte Internet, unter anderem ihre Swiftie-Fangemeinde sind überwältigt vom Heiratswunsch der beiden Stars. 2025 haben sich auch Promis wie Selena Gomez und Georgina Rodriguez, die Lebensgefährtin des Fußballspielers Cristiano Ronaldo, verlobt und das zentrale Augenmerk lag primär auf dem riesigen Verlobungsring. Ist das überhaupt noch ästhetisch oder schon übertrieben?
Es handelt es sich um einen Acht-Karat-Diamanten im Kissenschliff, verfeinert mit 18-Karat-Gold. Der Diamant an Taylor Swifts Verlobungsring ist demnach etwa 12 Millimeter groß, vergleichbar mit einer Weintraube. Der zentrale Diamant ist fest von kleinen, nadel-spitz zulaufenden Metallstützen umfasst und kleinere Diamanten und Handgravuren zieren die Fassung. Gekostet hat das Exemplar über 470.000 Euro und nur der Diamant allein wiegt schon zwei Gramm.
Taylor Swift mag „shiny things”, würde Travis Kelce aber auch mit „paper rings” heiraten. (Foto: Instagram Taylor Swift)
Travis Kelce hielt sich beim Verlobungsring im Vergleich zu anderen Promis fast noch zurück. Ganz anders Amazon-Gründer Jeff Bezos, der seine Frau Lauren mit einem funkelnden Schmuckstück im Wert von 2,1 Millionen Euro überraschte. Noch spektakulärer war Cristiano Ronaldo, er legte für Georginas Verlobungsring zehn Millionen Dollar auf den Tisch und setzte damit neue Maßstäbe in Sachen Luxus.
Georgina Rodriguez und Cristiano Ronaldo waren bereits neun Jahre ein Paar, bevor er ihr einen Heiratsantrag machte. (Foto: Instagram Georgina Rodriguez)
In Europa wählt die Mehrheit für Verlobungsringe Diamanten zwischen 1 und 1,2 Karat. Viele betrachten den 0,5-Karat-Diamanten als Standardgröße und verbinden ihn mit der Schwelle, an der die Preise deutlich ansteigen.
Vertreterinnen des Adelsgeschlechts wie die britische Königin Camilla, Königin Letizia von Spanien oder Königin Mary Elizabeth von Dänemark vertrauen auf zeitlosen, eleganten Schmuck. Ihre Ringe sind nicht unbedingt günstiger aber in ihrer Größe auffällig kleiner.
Königin Camilla hat von König Charles einen Fünf-Karat-Diamantring im Smaragd-Schliff bekommen. Nicht ansatzweise so groß wie der von Georgina, allerdings von hohem emotionalem Wert. Er ist ein Familienerbstück und gehörte zur Schmucksammlung der verstorbenen Großmutter von Charles.
König Charles war zuvor mit Prinzessin Diana verlobt, die bei einem tragischen Autounfall verstarb. (Foto: APA picturedesk)
Die Königin von Dänemark hatte ursprünglich einen Diamanten von etwa 1,5 Karat im Smaragdschliff. Später hat König Frederik dem Ring zwei zusätzliche Diamanten im Baguette-Schliff hinzugefügt und um etwa zehn Karat gesteigert.
Der Rubinring symbolisiert die dänischen Nationalfarben. (Foto: APA picturedesk)
Die spanische Königin Letizia erhielt von ihrem Mann einen schlichten Ring mit 16 einzelnen Diamanten, ohne weitere Details. Königin Letizia trägt diesen Ring heute jedoch kaum noch, da er eine umstrittene Vergangenheit hat: Er wurde mit der zweifelhaften Kreditkarte von Iñaki Urdangarin, dem Schwager Felipes, bezahlt, was zu einem Skandal führte. Iñaki Urdangarín bezahlte den Ring mit dem Geld einer gemeinnützigen Organisation. Daher hat Letizia den Ring abgelegt und trägt ihn seitdem nicht mehr öffentlich.
Die Königin von Spanien trägt statt ihres Verlobungsrings nun einen Ring am Zeigefinger, den ihre beiden Töchter ihr geschenkt haben. (Foto: APA picturedesk)
Die Größe des Rings ist mit einem Statement verbunden und dieses sollte vorher gut durchdacht sein. Ein Verlobungsring ist fürs ganze Leben bestimmt und sollte eine Bereicherung und keine Last darstellen. Jedem Paar ist es freigestellt, wie groß der Ring am Ende ist. Wichtig ist, dass die Verlobte ihn schön findet.
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