Seit dem Release von ChatGPT, existiert kein Schüler mehr, der KI noch nicht für seine Schulaufgaben verwendet hat. Doch während wir Schüler darin die Zukunft des Lernens sehen, schlagen viele Lehrer und Lehrerinnen ihre Hände über dem Kopf zusammen.
Mehr als nur ein Chatbot
Einer Sache können wir uns sicher sein. KI hat uns schon oft unsere Noten gerettet. Erscheint ein kompliziertes Thema, reichen schon ein paar Wörter in ChatGPT und ähnlichen Diensten und schon kommt ein etwas langer Text, der uns alles ausführlich erklärt. Mathematik oder reine Theorie sind kein Problem für die künstliche Intelligenz. Wir bekommen sogar die Auswahl, wie sie unsere Wünsche erfüllen soll. Egal ob auf Uni-Level oder für einen 5-Jährigen, die KI kann das sorgenfrei gestalten und sich an uns anpassen. Dank ChatGPT haben wir die einfachste Möglichkeit der Geschichte, an Wissen fürs Leben zu gelangen.
Macht uns die KI faul?
Gefährlich wird es, wenn das eigene Denken komplett ersetzt wird. Fangen wir an, Hausaufgaben nur noch von der künstlichen Intelligenz zu kopieren, ohne den Sinn dahinter zu hinterfragen, werden wir mit der Zeit bequemer und verlieren die Fähigkeit, selbst zu denken.
Vielleicht merken wir mit der Zeit, wie bequem wir werden, trotzdem fragen wir unversehens wegen jeder Kleinigkeit eine KI, anstatt unser eigenes Gehirn anzustrengen. Aber Achtung, denn ChatGPT, Gemini, Claude und so weiter. sind auch nicht fehlerfrei. Teilweise erfinden sie falsche Sachen, was leicht übersehen wird, wenn du diese Informationen nicht selbst in Frage stellst.
KI in unserem Alltag
Ein weiterer Aspekt ist die Frage der Fairness. Viele Schüler lernen noch immer von selbst, in dem sie ihre Bücherseiten zusammenfassen und die verschiedensten Lernmethoden nutzen. Andere wollen mehr Freizeit und lassen das die KI für sie erledigen.
Meistens merken wir uns die gewünschte Information leichter, wenn wir sie selbst aufschreiben. Das einfach Lesen dagegen wird nicht reichen. Ich selbst habe auch die Erfahrung damit gemacht und selbst es ausprobiert. Das eigenständige Aufschreiben und Zusammenfassen von Themen half mir bei weitem mehr als es einer KI zu überlassen. Notentechnisch gab es auch einen massiven Unterschied.
Vorsicht geboten
Also denkt lieber zwei mal darüber nach, ob es sich wirklich lohnt für eure Situation ChatGPT zu fragen oder ob es doch schlauer wäre, selbst zu recherchieren. Denn KI wurde als Hilfe entwickelt, sie ist kein Tool, das unser eigenständiges Denken ersetzen sollte. Am Ende des Tages haben wir nicht wirklich was davon, der KI alles zu überlassen, was unseren Alltag stören könnte. Wer weiß? Eventuell finden wir beim Recherchieren ein Fun fact oder ähnliches, das künstliche Intelligenz sofort ignorieren würde.
Also merkt euch folgendes: Überlasst nicht immer alles einer KI. Ihr nehmt euch damit selbst die Fähigkeit, selbstständig zu funktionieren.