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Das Phänomen Max Verstappen

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16.06.2026
3 Min.

Er ist einer der besten Fahrer aller Zeiten und das nicht nur in der Formel 1 sondern auch im Simulator bei iRacing oder auf der Nürburgring-Nordschleife, auch bekannt als die Grüne Hölle. Wie wurde Verstappen eigentlich zu einem so kompromisslosen Superstar hinter dem Lenkrad?

Max Verstappen: hartes Training schon in früher Jugend. (Foto: Shutterstock)

Max Emilian Verstappen wurde am 30. September 1997 in Hasselt in Belgien geboren. Schon mit vier Jahren fing er mit dem Kartfahren an. Trainiert wurde er von seinem Vater Jos Verstappen, einem ehemaligen Formel 1 Piloten. Jos war hart zu Max. Einmal musste Max, nachdem er ein Rennen verloren hatte, bei einer Tankstelle aussteigen und zu Fuß nachhause laufen. Jos verstellte manchmal absichtlich die technischen Features an Max' Go-Kart, um ihn darauf zu trainieren, sich an verschiedenen Bedingungen schnell anzupassen. Im Regen ist er auch einer der besten, was sich auf das stundenlange Fahren im Regen mit dem Go-Kart zurückführen lässt.

Die Entdeckung des Jahrhunder-Talents

Im August 2014, als er in der Europäische Formel 3 fuhr und in Spa Franchoshamps und in Nürnberg alle 6 Rennen gewann, wurde Red Bull auf ihn aufmerksam. Vor allem weil in Nürnberg sehr wechselhafte Wetterbedingungen herrschten, was sein Talent unterstrich. Damit schaffte er 2015 den Sprung direkt in die Königsklasse. In die Formel 1 zu Torro Rosso. Dort lieferte er eine gute Debut-Saison ab und somit war sein Weg ins Senior-Team Red Bull Racing geebnet.

Der erste große Erflog

Im sechsten Rennen der Saison 2016 ersetzte Max Verstappen den Russen Daniil Kvyat bei Red Bull. Das bedeutete ein komplett neues Auto für Max, aber er war auf anhieb schnell. Nach einem soliden Qualifying und einem guten Start passierte es in Kurve fünf, die beiden in Führung liegenden Mercedes Piloten nahmen sich gegenseitig aus dem Rennen und Verstappen fuhr mit gerade einmal 18 Jahren seinen ersten Formel 1 Sieg ein.

Der Rest ist Geschichte

Von 2016 bis 2020 wurde Max immer schneller und der Red Bull immer besser und 2021 sollte endlich sein Jahr werden. Nach einem erbitterten WM-Kampf gegen den siebenfachen Weltmeister Lewis Hamilton gelang es Max im letzten Rennen, bei dem sie punktegleich starteten, seine erste Weltmeisterschaft zu gewinnen.

Die nächsten drei Jahre gewann er noch weitere drei Wm-Titel, aber der beste war 2023. Er gewann unglaubliche 19 von 22 Grand Prixs, davon 10 in Folge und Stand unglaubliche 21 Mal auf dem Podest. Nur bei einem Rennen gewann überhaupt ein anderes Team als Red Bull. Während er Geschichte schrieb spielte er manchmal bis 4 Uhr am Morgen im Simulator Rennen und gewann dort auch noch.

Deckname Franz Hermann

Im September 2025 geschah dann etwas, das er schon länger angekündigt hatte und er auch schon 2024 unter dem Decknamen Franz Hermann gemacht hatte. Er machte seine Permit für die NürburgringNordschleife. Danach nahm er mit seinen Teamkollegen, die auch Teil seines Sim-Racing Teams sind, an der NLS6 Series Teil. Das ist ein Sechs-Stunden-Rennen über die Nürburgring-Nordschleife. Auch hier gewann er auf Anhieb, wurde aber im Nachhinein disqualifiziert. Bei den 24 Stunden vom Nürburgring sah es zuerst gut auf, doch musste sein Team aufgrund von technischen Problemen aufgeben.

Aus all diesen Gründen ist Max Verstappen meiner Meinung nach der beste Rennfahrer unserer Generation.