Ich nutze KI meistens dann, wenn ich bei einer Aufgabe nicht weiß, wie ich anfangen soll. Das passiert mir besonders bei Texten. Oft habe ich zwar Ideen im Kopf, aber sie sind ungeordnet. Dann lasse ich mir von der KI helfen, einen Aufbau zu finden oder Formulierungen klarer zu machen. Auch bei diesem Text kann KI zum Beispiel helfen, Gedanken zu sortieren, Überschriften zu finden oder Sätze flüssiger klingen zu lassen. Wichtig ist aber, dass ich den Text danach selbst verstehe und nicht einfach irgendetwas abgebe, das gar nicht nach mir klingt..
Was hilfreich ist und was nervt
Hilfreich finde ich KI, wenn sie mir etwas erklärt, zum Beispiel einen schwierigen Begriff oder ein Thema, das ich im Unterricht nicht ganz verstanden habe. Praktisch ist auch, dass man nachfragen kann, ohne sich dumm zu fühlen. Überflüssig finde ich KI-Tools, die nur schöne Texte produzieren, aber mir eigentlich nichts beibringen. Dann sieht das Ergebnis vielleicht gut aus, aber ich habe am Ende nicht wirklich mehr verstanden.
Fair oder unfair?
Für mich ist KI fair, solange sie als Hilfe im Lernprozess genutzt wird. Wenn sie Denkanstöße gibt, Formulierungen verbessert oder beim Verstehen eines Themas hilft, kann sie sehr nützlich sein. Unfair ist es jedoch, wenn die KI die eigentliche Leistung übernimmt und man so tut, als hätte man alles selbst erarbeitet.
Lehrer, Eltern und eigenes Denken
Ich glaube, Lehrer erwarten, dass man KI nicht heimlich als Ersatz für die eigene Leistung benutzt. Sie wollen wahrscheinlich sehen, dass man selbst nachdenkt. Ob sie immer merken, wenn KI benutzt wurde, weiß ich nicht. Manchmal klingt ein Text dann einfach zu perfekt oder nicht mehr wie die Person. Meine Eltern würden wahrscheinlich sagen, dass KI okay ist, solange ich dadurch nicht faul werde.
Für mich ist die wichtigste Grenze: Wenn KI meine Kreativität unterstützt, ist sie nützlich. Wenn sie meine Kreativität ersetzt, wird es problematisch. Am besten ist KI für mich, wenn ich zuerst selbst denke und sie danach benutze, um meine Ideen besser zu machen. Dann fühlt es sich nicht wie Betrug an, sondern wie ein Werkzeug.