Schon wenn ich bei einer Card-Con ankomme, merkt man sofort, dass dort eine besondere Stimmung ist. Vor dem Eingang stehen schon viele Leute mit ihren Kartenordnern und reden über neue Sets oder seltene Karten. Sobald die Türen aufgehen, wird überall getauscht, gekauft und verkauft. An jedem Stand gibt es etwas Neues zu entdecken und oft weiß ich gar nicht, wo ich zuerst hinschauen soll.
Am Anfang bin ich hauptsächlich wegen der Karten hingefahren. Mit der Zeit habe ich aber gemerkt, dass das gar nicht das Wichtigste ist. Auf fast jeder Veranstaltung treffe ich Leute wieder, die ich schon von anderen Card-Cons kenne. Man redet kurz miteinander, zeigt sich neue Karten oder hilft sich gegenseitig beim Tauschen. Dadurch fühlt sich jede Veranstaltung irgendwie vertraut an.
Die Gemeinschaft macht den Unterschied
Ein Freund von mir hat einmal gesagt: „Ich komme nicht nur wegen der Karten her. Die Leute machen das Hobby erst richtig cool.“ Das sehe ich genauso. Ein anderer Freund meinte: „Egal, wo die nächste Card-Con ist, irgendwann trifft man immer bekannte Gesichter.“ Genau das finde ich besonders. Obwohl die Veranstaltungen in verschiedenen Bundesländern sind, begegnet man oft denselben Leuten.
Für dieses Hobby sitze ich manchmal mehrere Stunden im Auto oder Zug. Viele finden das vielleicht übertrieben. Ich sehe das anders. Ich lerne neue Leute kennen, finde Karten, nach denen ich schon lange gesucht habe, und jede Veranstaltung ist ein bisschen anders.
Mehr als nur Karten sammeln
Am Ende fahre ich meistens nicht nur mit neuen Karten nach Hause, sondern auch mit neuen Erinnerungen. Genau deshalb macht mir dieses Hobby so viel Spaß. Es geht nicht nur ums Sammeln, sondern auch um die Gemeinschaft. Und genau das ist der Grund, warum ich mich jedes Mal auf die nächste Card-Con freue.