Ich nutze selbst ein iPhone und bin damit eigentlich sehr zufrieden. Mir gefällt das Design, ich komme mit iOS gut zurecht und finde das gesamte System einfach angenehm zu benutzen. Trotzdem verstehe ich nicht ganz, warum manche Menschen jedes Jahr so tun, als wäre das neue iPhone eine riesige Revolution.
Wenige Neuerungen
Wenn wir ehrlich sind, sehen viele iPhones der letzten Jahre ziemlich ähnlich aus. Natürlich gibt es hier und da Verbesserungen bei der Kamera oder beim Prozessor, aber oft sind die Unterschiede im Alltag kaum bemerkbar. Trotzdem stehen jedes Jahr wieder Menschen Schlange, um das neueste Modell zu kaufen.
Was mich dabei besonders wundert: Apple wird oft als die innovativste Marke dargestellt, obwohl andere Hersteller manche Funktionen schon viel früher hatten. Samsung bietet beispielsweise schon seit Jahren die Möglichkeit, ein anderes Handy durch einfaches Auflegen kabellos aufzuladen. Auch andere praktische Funktionen waren bei Android-Geräten oft früher verfügbar, bevor Apple sie übernommen hat.
Kein Grund zu prahlen
Deshalb finde ich es etwas komisch, wenn manche Leute mit ihrem iPhone prahlen oder so tun, als wäre es automatisch besser als jedes andere Smartphone. Am Ende telefonieren, schreiben Nachrichten und nutzen soziale Medien doch fast alle Geräte. Ob jemand ein iPhone, Samsung oder eine andere Marke besitzt, sagt meiner Meinung nach wenig über die Person aus.
Natürlich hat Apple auch viele Vorteile. Das Betriebssystem läuft flüssig, die Geräte halten oft lange und viele Nutzer schätzen die einfache Bedienung. Genau deshalb benutze ich selbst ein iPhone. Trotzdem kann man zugeben, dass Apple nicht immer der Vorreiter bei neuen Funktionen ist.
Letztendlich sollte jeder das Smartphone nutzen, das ihm am besten gefällt. Ob Apple oder Samsung – beide haben ihre Stärken und Schwächen. Deshalb finde ich, dass man nicht mit seinem Handy angeben muss. Wichtiger ist doch, dass es den eigenen Bedürfnissen entspricht und man gerne damit arbeitet.