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Nach campus a-Bericht: FPÖ-Tirol löscht rassistische Videos

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Redakteurin · campus a
22.06.2026
1 Min.

Landespartei spricht von „ungewollten Analogien“. Staatsanwalt prüft den Tatbestand der Verhetzung durch Verbreitung rassistischer Codes.

„Nach eingehender Prüfung“ nahm die FPÖ rassistische Videos vom Internet (Foto: APA Picturedesk)

FPÖ-Tirol-Chef Markus Abwerzger mit einer Burger King-Krone auf dem Kopf und einem augenzwinkernden „auf dem Weg zum Gate“ in einem TikTok-Video: campus a-Redakteurin Sophia Tiganas deckte auf, wie der blaue Landespolitiker damit ein Signal an die rechtsextreme Szene sendete. Wie die Kommentare unter dem Video belegen, sah die darin eine Hommage an das 2021 viral gegangene Video „Burger King guy on plane“, das für Gewalt gegenüber schwarzen Menschen steht. 

„Nach eingehender Prüfung“

Nach heftiger Kritik aller anderen Tiroler Landesparteien lenkte die FPÖ nun ein und löschte das Video, „nach eingehender Prüfung“, wie es hieß. Man werde in Zukunft versuchen, „ungewollte Analogien bestmöglich zu vermeiden“. 

Wie so eine Analogie ungewollt sein kann, aus welchen anderen Gründen Abwerzger eine Burger King-Krone ausgerechnet auf dem Weg zum Gate getragen haben könnte und warum niemand die eindeutig rechtsextremen Kommentare zu dem Post herausgefiltert hat, dazu gab die Tiroler FPÖ keine Auskunft. Die Staatsanwaltschaft prüft nun, ob der Tatbestand der Verhetzung erfüllt ist, durch das Verbreiten rassistischer Codes. 

„Feiger Trottel“

Eine andere Verurteilung Abwerzgers liegt bereits vor. Ein Socia Media-User hatte FPÖ-Chef Herbert Kickl als „Bonsai-Hitler“ bezeichnet. Abwerzgers für einen Politiker noch immer eher ungewöhnlicher Kommentar, gegen den der User erfolgreich klagte: „Feiger Trottel.“ 

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