Wenn ich auf Social Media Plattformen unterwegs bin, sehe ich ständig neue Ernährungstrends. Manche Influencer*innen sagen, dass Zitronenwasser am Morgen Fett verbrennt oder dass ein bestimmter Tee den Körper „entgiftet“. Andere essen den ganzen Tag fast nur Salat oder trinken nur bunte Proteinshakes. Ehrlich gesagt finde ich manche Tipps ziemlich übertrieben. Unser Körper entgiftet sich schließlich selbst, dafür braucht man keinen teuren Tee.
Trotzdem wirken solche Videos oft glaubwürdig. Die Influencer*innen sehen fit aus, haben viele Follower und reden so, als würden sie sich perfekt auskennen. Aber nur weil jemand bekannt ist, heißt das noch lange nicht, dass die Tipps stimmen.
Schmaler Grat zwischen Inspiration und Werbung
Natürlich gibt es auch gute Inhalte. Ich habe schon einfache Rezepte entdeckt, die ich gerne ausprobieren würde, oder Ideen, wie man mehr Obst und Gemüse essen kann. Solche Videos können motivieren.
Was mich aber stört: Oft wird plötzlich ein Pulver, ein Shake oder irgendein Wundermittel empfohlen. Man merkt manchmal gar nicht sofort, dass eigentlich Werbung dahintersteckt. Ich glaube, viele kaufen solche Produkte, weil sie hoffen, genauso auszusehen wie die Influencer*innen.
Wem ich lieber glaube
Wenn es wirklich um gesunde Ernährung geht, würde ich eher auf Ernährungsberater*innen oder auf Informationen von Ärzt*innen hören als auf Social Media. Sie haben eine Ausbildung und wissen, was wissenschaftlich bewiesen ist. Influencer*innen erzählen meistens nur, was bei ihnen selbst funktioniert hat. Das muss aber nicht für alle Menschen gut sein.
Ich finde, Social Media ist eine gute Quelle für Rezeptideen oder Inspiration. Aber man sollte nicht alles glauben, was dort erzählt wird. Vor allem die verrückten Tipps wie Detox-Kuren oder angebliche Wundermittel überzeugen mich überhaupt nicht. Wenn es um meine Gesundheit geht, hole ich mir lieber Rat von Fachleuten oder meinen Eltern als von irgendeinem Video. Ein paar Ideen kann man sich holen, aber gesundes Essen sollte nicht von Likes oder Trends abhängen.