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USI-Kurstest: 5 Angebote, mit denen wir nicht gerechnet hätten

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Volontärin · Universität Wien
20.08.2026
4 Min.
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Volontär*in · Universität Wien

campus a hat für euch fünf außergewöhnliche USI-Kurse getestet. Wir sind in der Zirkusschule vom Einrad gefallen, haben in der Sauna geschwitzt und hingen beim Aerial Bungee kopfüber im Seil. Auf Instagram, TikTok und Youtube könnt ihr bei unserem kleinen USI-Test zuschauen, und hier könnt ihr lesen, welchen Kurs wir zum Testsieger kürten.

Ab Oktober könnt ihr uns bei unseren nächsten USI-Abenteuern begleiten (Foto: Eigene Aufnahme)

Yoga, Fußball oder Krafttraining? Wer durch das Kursprogramm des Universitätssportinstituts Wien (USI) scrollt, stößt zunächst auf die üblichen Verdächtigen. Doch mittendrin tauchen auch Namen wie Zirkusschule, Trommeln oder Aerial Bungee auf. Für campus a stand schnell fest, genau diese Kurse wollen wir für euch ausprobieren.

Kein Wunder eigentlich, bei mehr als 1.200 Kursen aus rund 200 Sportarten pro Semester ist offenbar für ziemlich jeden Geschmack etwas dabei. Auch wir entdeckten Vorlieben, die wir selbst noch nicht kannten.

Aus den ersten fünf Selbstversuchen haben wir inzwischen eine Social-Media-Reihe gedreht. Auf Instagram, TikTok und Youtube nehmen wir unsere Community mit in die Kurse und bewerten jedes Angebot nach Schwitzfaktor, Anstrengung, Anfängerfreundlichkeit und Peinlichkeitsfaktor. Hier lest ihr, wie es in den einzelnen Kursen wirklich für uns war, und bekommt unsere Erfolge und kleinen Missgeschicke inklusive.

Zirkusschule: Vom Einrad fallen kann auch Spaß machen

Einmal im Leben eine Zirkusartistin sein, ist bestimmt der Traum so vieler Kinder. Genau das konnten wir in der Zirkusschule ausprobieren. Wir durften Einradfahren, uns bei der Akrobatik im Seil versuchen und zum Abschluss auch noch Trampolinspringen.

Das Einradfahren wurde für uns eher zum „Einradfallen“. Wir brauchten doch deutlich mehr Anläufe, als wir gedacht hätten, bevor wir die ersten Meter ohne Festhalten schafften. Was einfach wirkt, verlangt überraschend viel Körperspannung, Koordination und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Doch das war halb so wild, denn wir konnten viel selbst ausprobieren und der Kursleiter stand uns dabei mit schier unendlicher Geduld jederzeit mit Tipps zur Seite.

Die Sauna bietet Entspannung in stressigen Klausurenphasen

Der Saunakurs war für uns vor allem entspannt und ruhig, fast schon eine willkommene Verschnaufpause nach dem Einradfahren. Anders als in den anderen Kursen, gab es hier keine Kursleitung im klassischen Sinn. Wir konnten kommen und gehen, wann wir wollten. Wer mitmachen will, kann sich in verschiedenen Zeitfenstern anmelden, ganz unkompliziert.

Genau diese Atmosphäre hat den Kurs besonders gemacht. Alles war hier entspannt, unkompliziert und angenehm. Gerade in einer stressigen Klausurenphase war das für uns ein perfekter Ort, um kurz runterzukommen und abzuschalten. Wir konnten sogar selbst aufgießen und die Sauna so ein bisschen persönlicher gestalten.

Beim Jonglieren macht nur Übung den Meister

Jonglieren wirkt im ersten Moment einfacher, als es tatsächlich ist. In den ersten Minuten haben wir gefühlt mehr Bälle vom Boden aufgehoben, als in die Luft geworfen. Uns wurde schnell klar, wie viel Koordination und Geduld eigentlich dahinterstecken. Gleichzeitig war es motivierend, wie wir uns schon innerhalb einer Stunde sichtbar verbesserten und plötzlich weniger Bälle am Boden landen als gedacht.

Unser Motto für den Kurs war schnell klar. „Übung macht den Meister“, sagten wir einander immer wieder. Kursleiter Mario Filz unterstützte uns wo er nur konnte, ist mit uns einzelne Übungen durchgegangen und hat auch mal direkt unsere Hände geführt, um die genauen Schritte des Jonglierens besser zu verstehen. Er machte nicht nur uns den Einstieg deutlich leichter.

Wir trommelten nicht immer im Takt, aber immmer mit Spaß

Im Trommelkurs haben wir mit Djembe-Trommeln gearbeitet und schnell gemerkt, wie viel Konzentration und Taktgefühl wir tatsächlich brauchten. Gerade, als acht andere Leute im Kreis ihren eigenen Rhythmus verfolgten und wir selbst noch dabei waren, den eigenen zu finden.

Die Kursleiterin war sehr erfahren und hat den Kurs mit viel Ruhe und Geduld angeleitet, sie sorgte für eine sehr entspannte Atmosphäre. Mal blieben wir gemeinsam im Takt, mal fielen wir aus dem Rhytmus und stiegen wieder ein. Das Gefühl, Schritt für Schritt besser zu werden, machte den Kurs für uns besonders. Anfangs waren wir noch überfordert, aber mit der Zeit haben wir den Rhythmus gefunden und machten schnell Fortschritte.

Aerial Bungee ließ uns im Seil schweben

Beim Aerial Bungee wurden wir mit einem elastischen Seil gesichert und bewegten uns springend und schwebend durch den Raum. Anfangs kostete uns das schon viel Überwindung. Wir mussten erst lernen, dem Seil zu vertrauen, auch wenn wir wussten, es hält.

Die Kursleiterin Sindu gestaltete den Kurs aber sehr persönlich und ging aufmerksam auf jede einzelne Person ein, das war für uns sehr besonders. Auch wenn der erste Sprung bei niemandem besonders elegant aussah.

So schneiden die Kurse im Vergleich ab

Am Ende der Testreihe haben wir alle fünf Kurse in denselben vier Kategorien gegeneinander antreten lassen und für jede einen Gewinner gekürt. Beim Schwitzfaktor hatte, na klar, die Sauna die Nase vorn, während uns das Aerial Bungee am meisten Kraft und Nerven gekostet hat. Als anfängerfreundlichste Kurse haben sich Sauna und Trommeln herausgestellt, den höchsten Peinlichkeitsfaktor erreichte dagegen die Zirkusschule, vor allem wegen des Einradfahrens.

Als campus-a-Sieger der gesamten Testreihe kürten wir das Aerial Bungee. Hier hatten wir am meisten Spaß und waren doch körperlich gefordert. Mit Sindu hatten wir eine hervorragende motivierende und sportliche Begleitung an unserer Seite.

Bungee

Unser klarer Sieger: Aerial Bungee.Eigene Aufnahme


So geht's weiter

Nach fünf Selbstversuchen steht für uns fest, die spannendsten USI-Kurse sind oft die, mit denen wir anfangs am wenigsten gerechnet hätten. Wer selbst Lust bekommen hat, muss nicht bis zum Wintersemester warten, denn auch im Sommer bietet das USI zahlreiche Ferienkurse an. Mit dem Start des Wintersemesters im Oktober setzt campus a die Testreihe fort. Welche außergewöhnlichen Kurse wir als Nächstes ausprobieren, zeigen wir euch auf Social Media.




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