Sport Wien Meinung

Warum sich Frankreich den WM-Pokal holt

Kein Profil-Bild gefunden.
02.07.2026
2 Min.

Die Fans singen aus voller Kehle, das Stadion bebt und die Nachspielzeit läuft. Ein Pass, ein Sprint, ein Schuss – plötzlich liegt der Ball im Netz. Genau in solchen Momenten zeigt sich, welche Mannschaft mit dem größten Druck umgehen kann. Für mich ist das Frankreich. Deshalb glaube ich, dass „Les Bleus“ am Ende Fußball-Weltmeister werden.

Die französische Nationalmannschaft vor einem Länderspiel – für mich der Favorit auf den Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft. (Foto: Getty Images )

Kaum ein Thema löst derzeit so viele Diskussionen aus wie die Jagd auf Wölfe. Mehrere Regionen in Österreich und Deutschland haben ihre Regeln für den Abschuss der Raubtiere zuletzt angepasst. Befürworter sehen darin einen wichtigen Schutz für Weidetiere und Landwirtschaft, Naturschutzorganisationen warnen vor Folgen für den Artenschutz. Die Debatte zeigt, wie unterschiedlich die Meinungen über die Jagd ausfallen. Dabei geht es längst nicht nur um den Wolf, sondern auch um die grundsätzliche Frage, welche Aufgaben die Jagd heute erfüllt.

Die Jagd begleitet die Menschheit seit Jahrtausenden. Archäologische Funde zeigen, dass bereits unsere Vorfahren Tiere jagten, um Nahrung, Kleidung und Werkzeuge zu gewinnen. Heute erfüllt die Jagd andere Aufgaben. Viele Jäger sehen ihren Einsatz als Beitrag zum Schutz von Wildtieren und Lebensräumen.

Aufgaben der Jagd

Über die Jagd gibt es unterschiedliche Meinungen. Kritiker sehen vor allem das Töten von Tieren, Befürworter betonen den Beitrag zur Wildtierbewirtschaftung und zur Pflege von Lebensräumen. In vielen Regionen Österreichs soll die Jagd dazu beitragen, Wildbestände an die vorhandenen Lebensräume anzupassen und Schäden in Wäldern sowie auf Feldern zu begrenzen.

Ohne eine Regulierung der Wildbestände können nach Ansicht vieler Fachleute Probleme entstehen. Hohe Bestände einzelner Tierarten führen teilweise zu Verbissschäden im Wald oder zu Ernteverlusten in der Landwirtschaft. Auch Wildunfälle im Straßenverkehr stellen eine Herausforderung dar. Darüber hinaus beobachten Jäger gemeinsam mit Fachleuten den Gesundheitszustand von Wildtieren und melden auffällige Krankheiten an die zuständigen Behörden.

Respekt vor dem Wild

Zur Jagd gehören auch Traditionen. Nach einem erfolgreichen Jagdtag erweisen viele Jäger dem erlegten Wild die letzte Ehre. Ein kleiner Zweig, der sogenannte letzte Bissen, kommt dabei in das Maul des Tieres und gilt als Zeichen des Respekts. Auch Wildbret besitzt einen hohen Stellenwert. Viele Jäger legen Wert auf eine sorgfältige und hochwertige Verarbeitung des Fleisches.

Die Jagd besitzt auch wirtschaftliche Bedeutung. Nach Angaben der österreichischen Jagdorganisationen erwirtschaftet der Jagdsektor jedes Jahr mehr als 700 Millionen Euro. Rund 6.000 Arbeitsplätze hängen direkt oder indirekt mit diesem Bereich zusammen. Dazu zählen Berufsjäger, Förster, Wildbretverarbeiter und Fachleute aus der Wildtierforschung. Auch Behörden beschäftigen sich mit Themen rund um Wildtiere und Jagd.

Verantwortung und Kosten

Wer in Österreich jagen möchte, braucht eine Jagdausbildung und eine gültige Jagdkarte. Zusätzlich entstehen jedes Jahr Kosten für Gebühren, Ausrüstung und häufig auch für die Pacht eines Jagdreviers. In vielen Bundesländern kommen weitere Abgaben hinzu. Die Ausübung der Jagd bringt deshalb neben Verantwortung auch einen beachtlichen finanziellen Aufwand mit sich.