Die Fenster spiegeln schwaches Licht,
die Straßen werden leer.
Der Mond hängt still am Himmel oben,
als wüsste er viel mehr.
Ich sitze da und denke nach,
was heute alles war.
An Worte, die mich lange trafen,
an Zweifel, groß und klar.
Was, wenn ich nicht genug getan?
Was, wenn ich etwas verlier?
Doch draußen schweigt die ganze Welt
und nimmt die Angst von mir.
Die Nacht legt sich wie weiche Hände
ganz langsam auf mein Herz.
Sie nimmt die schweren Fragen mit
und lindert still den Schmerz.
Gedanken ziehen langsam fort,
wie Wolken durch die Nacht.
Was tagsüber noch so laut war,
hat nun kaum noch Macht.
Ein Stern blinkt hell am dunklen Himmel,
ganz klein und doch so klar.
Und plötzlich fühlt sich diese Stille
fast wie ein Zuhause an.
Vielleicht braucht Frieden keine Worte,
nur einen stillen Augenblick.
Wenn draußen sanft die Nacht beginnt,
kehrt drinnen Ruhe Stück für Stück.