Wissenschaft Kärnten Meinung
KI-optimiert

Wie ein Donut meinen Schultag kippt

Kein Profil-Bild gefunden.
09.04.2026
2 Min.

Süßes gehört für viele einfach dazu, auch für mich. Doch mit der Zeit habe ich gemerkt, dass Zucker meinem Körper nicht guttut. Wie ich mich nach zuckerhaltigem Essen fühle und warum ich heute bewusster damit umgehe.

Zucker ist heimtückisch. Schmeckt gut, für unseren Körper ist er aber schlecht. (Foto: Chatgpt )

Ich sitze im Klassenzimmer, die Pause ist fast vorbei. Die Zeit ist knapp, also beiße ich schnell in einen Donut und trinke eine süße Limo dazu. Es schmeckt gut, richtig gut. Sofort stellt sich ein Gefühl von Wachheit ein, plötzlich ist mehr Energie da. Das passt schon, denke ich noch. Doch schon nach kurzer Zeit verändert sich alles.

Das Energieloch

Ich sitze im Unterricht und starre auf mein Heft. Die Konzentration ist weg. Mein Kopf fühlt sich leer an, als hätte jemand einfach den Schalter umgelegt. Müdigkeit setzt ein, dazu Unruhe und leichte Gereiztheit. Es fällt schwer, dem Unterricht zu folgen, und das Gefühl im Körper ist einfach unangenehm.

Es ist, als würde der Körper plötzlich „ausgehen“. Nach dem Essen fühlt sich nicht alles gleich an, besonders nach viel Zucker wird der Unterschied deutlich. Zuerst dieser kurze Energieschub, dieses Gefühl von Wachheit. Doch er hält nicht lange. Danach folgt ein starkes Tief.

Der Eindruck entsteht, dass der Körper den Zucker sehr schnell verarbeitet und das Energielevel ebenso schnell wieder absinkt. Das führt zu Schlappheit und manchmal auch zu schlechter Laune.

Zucker ist überall

Zucker ist heute überall zu finden, in Getränken, Snacks und sogar in Lebensmitteln, bei denen er nicht erwartet wird. Fertiges Salatdressing, Fruchtjoghurt oder abgepacktes Brot aus dem Supermarkt enthalten oft mehr Zucker als gedacht. So wird er regelmäßig aufgenommen, ohne bewusst darauf zu achten.

Deutlich besser fühlt sich der Körper an, wenn etwas „Richtiges“ gegessen wird, wie Brot, Obst oder etwas Warmes. Ein belegtes Brot mit Käse, ein Apfel in der Pause oder ein warmes Mittagessen geben länger Energie und helfen, konzentriert zu bleiben. Der Körper wirkt ruhiger und insgesamt ausgeglichener.

Ich habe gelernt, genauer hinzusehen und darauf zu achten, wie sich Essen auf mein Wohlbefinden auswirkt. Beobachte auch die eigenen Reaktionen auf Nahrung. Jeder Körper reagiert anders, doch Zucker belastet viele, auch wenn er zunächst gut schmeckt. Achtsames Essen hilft, die Signale des Körpers besser wahrzunehmen. Der kurze süße Moment ist nichts im Vergleich zu echtem Wohlbefinden.