Von Trinkbrunnen über Kunstprojekte bis hin zu Public Viewing: Der 70. Eurovision Song Contest steht vor der Tür und die Stadt Wien ist nun allen Anschein nach mehr als bereit, um dieses Event ohne Komplikationen über die Bühne zu bringen. Und die ersten Erfolge lassen nicht lange auf sich warten. Bereits am vergangenen Samstag, den 9. Mai, gab es offiziell zwei staatliche Auszeichnungen im Bereich Nachhaltigkeit, sowie die Silber-Zertifizierung von BIO AUSTRIA.
Der ORF bezeichnet diese Maßnahmen als ein umfassendes Green-Event-Konzept. Das Abzeichen „Green Event“ unterstreicht den Erfolg dessen. So wird neben einem regionalem Bio-Catering auch auf eine konsequente Müllreduktion gesetzt. Anstelle von verschiedensten physischen Werbemöglichkeiten, beispielsweise Flyer oder Zeitungen, welche für Reichweite verteilt werden könnten, wird auf eine digitale Alternative gesetzt.
Doch nicht nur das Event rund um die musikalischen Darbietungen wird stark gelobt. Auch wurde die Auszeichnung „Green Producing“ vergeben, welche die technischen Elemente aufgreift. Auf der Bühne kommt es dieses Jahr nun erstmals in der Geschichte des Wettbewerbes zu einer vollständig LED- und lasergestützen Show. Als Backup bei potenziellen Stromausfällen stehen nun Batterien bereit, um auf exzessive Dieselmotoren-Nutzung zu verzichten.
60% war der angestrebte Bio-Anteil in allen Bereichen von Catering, Medien, Delegation und VIP. Erreicht wurden nun offiziell 64,3%, damit mehr als ursprünglich gefordert wurde.
„Wenn Bio-Verpflegung in dieser Größenordnung bei einer internationalen Großveranstaltung wie dem ESC gelingt, hat das eine große Vorbildwirkung. Es ist zu hoffen, dass sich viele daran ein Beispiel nehmen und dieser Erfolg dazu beiträgt, Bio als neuen Standard in der Veranstaltungsverpflegung zu etablieren“, so BIO AUSTRIA Obfrau Barbara Riegel.
Besagter österreichischer Verband vergab dieses Jahr nun auch die Silber-Zertifizierung für den Einsatz von Bio-Lebensmitteln beim Catering des Events.
Zusammenfassend lässt sich mit drei Auszeichnungen bereits vor Event-Start ein Standard erkennen, der sich sehen lassen kann und auch in Zukunft weltweit gesetzt werden soll.
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