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Thriller in gelb: Wie Bananen in die Supermärkte kommen

In Panama herrscht Ausnahmezustand. Streikende Erntehelfer legen eine Provinz lahm. Der US-Konzern Chiquita entlässt seine gesamte Belegschaft und verlässt das Land. Im Juni endete ein monatelanger Arbeitskampf, weitgehend unbeachtet von europäischen Konsumenten, die bedenkenlos ihre Bananen genossen. Die Episode ist exemplarisch für eine effiziente, aber oftmals undurchsichtige Lieferkette. Wie kommt die Banane wirklich in den Supermarkt?
Robert Gafgo  •  6. August 2025 Redakteur    Sterne  718
Nach dem Apfel ist die Banane das zweitbeliebteste Obst der Österreicher. Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei rund 14,9 Kilo jährlich, Tendenz steigend. (Foto: Shutterstock)
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Ob als schnelle Mahlzeit zwischendurch oder als Superfood für Fitnessjünger, die Banane lässt sich schwer aus dem Alltag wegdenken. Noch vor fünfzig Jahren war sie Symbol von Exotik und wirtschaftlichem Aufschwung. Finanzschwache und Ostblockbürger konnten von ihr nur träumen. Heute ist die Banane so selbstverständlich, fast entsteht der Eindruck, sie wäre heimisch.

Dabei ist ihre Verfügbarkeit alles andere als selbstverständlich. Hinter der gelben Schale steckt ein krisenerprobtes System.

Macht der Lieferketten

In der panamaischen Provinz Bocas del Toro eskalierte der Konflikt zwischen streikenden Plantagenarbeitern und dem Bananenkonzern Chiquita vergangenes Frühjahr. Beim anfänglichen Streik gegen geplante Kürzungen von Sozialleistungen blockierten Arbeiter wichtige Handelsstraßen. Chiquita verbüßte Verluste von rund 75 Millionen US-Dollar. Auf Druck des Unternehmens ging die Regierung gegen die Demonstranten vor. Dennoch kündigte Ciquitas Panama-Niederlassung seine rund 6.500 Mitarbeiter und übersiedelte ins benachbarte Costa Rica.

Die Folgen der Ausschreitungen waren für Panama und seinen Bananensektor massiv, sind aber weder in Nordamerika noch in Europa spürbar. Nach wie vor sind die Regale mit günstigen Bananen gefüllt. Lokale Krisen lassen sich mit globalen Lieferketten buchstäblich umschiffen.

Wie selbstverständlich liegt die Banane täglich in den Supermärkten. Die makellose gelbe Schale lässt es nicht erkennen, aber hinter ihr liegt eine tausende Kilometer lange Reise. (Foto: Gunar Nakladal)

195-jährige Tradition

Hauptexporteure von Europas Bananen sind Ecuador, Costa Rica, Kolumbien und Peru. Im heiß-feuchten Klima der Regenwälder herrschen die perfekten Anbaubedingungen. Ob auf den Plantagen der Kleinbauern oder auf hunderten Hektar großen Monokulturen, Erntesaison ist das ganze Jahr über.

Zwar existieren mehr als tausend verschiedene Bananensorten, doch fast jede gehandelte Banane gehört zur Sorte Cavendish. Von Geschmack, Konsistenz und Haltbarkeit eignet sie sich am besten für die industrielle Massenproduktion. Die Sorte ist unfruchtbar, stattdessen vermehrt sie sich vegetativ durch Ableger. Jede Cavendish ist der genetisch idente Klon einer Mutterpflanze. Deren Ursprung lässt sich bis 1830 ins Gewächshaus des 6. Duke of Devonshire, William Cavendish, zurückführen.

Hierin liegt das Hauptproblem des Bananenanbaus. Schädlinge und Pilze können sich anpassen, die Cavendish-Klone nicht. Krankheiten breiten sich in den Monokulturen schnell aus. Bereits ihren größeren und süßeren Vorgänger, den Gros Michel, zu deutsch: den Dicken Michael, löschte Mitte der 1960er Jahre eine Pilzkrankheit beinahe aus.

Schädlingsbekämpfung per Flugzeug

Der Krankheits- und Schädlingsdruck auf die Cavendish ist ebenso hoch. Während der Bio-Anbau dank kleinerer Strukturen auf synthetische Pflanzenschutzmittel verzichten kann, sind die für den konventionellen Anbau überlebenswichtig. Wöchentlich versprühen Flugzeuge über den Plantagen verschiedene Pflanzenschutzmittel. Berichte von Agrarflugzeugen, die die Plantagenarbeiter unter ihnen in Pestizidnebel einhüllen, werfen noch immer lange Schatten auf das Ansehen der Bananenbranche.

Dennoch gab es in den vergangenen zwanzig Jahren Fortschritte in der Pestizidreduktion. „Dank der Bemühungen von NGOs wie Fairtrade, der Rainforest Alliance oder der Kriterien der Eigenmarken von Supermärkten“, erklärt Anna Pollak, Agrarbiologin der Umweltschutzorganisation Global 2000. „Trotzdem kommen konventionelle Bauern und Bäuerinnen um die Flugzeugapplikationen mit Fungizidcocktails nicht herum.“

Der jahrelange Anbau durch Monokulturen hinterlässt Schäden am lokalen Ökosystem. Die Böden sind ausgelaugt. Pestizide geraten in die Umwelt. Auch jene, die eigentlich von der EU verboten wurden. Bestimmte Nematizide etwa, in die Staude gespritzt, schützen das Wurzelsystem vor Fadenwürmern. Am Endprodukt sind sie nicht nachweisbar.

Schilddrüsenkrebs und Ertragssicherheit

Besonders umstritten ist der Einsatz von Mancozeb. Der Wirkstoff schützt gegen die Schwarze Blattfleckenkrankheit, einen Pilz, der ganze Ernten vernichten kann. Mancozeb gilt als massiv fruchtbarkeitsschädigend und soll Schilddrüsenkrebs verursachen. In der EU ist es seit 2022 verboten. Auf lateinamerikanischen Plantagen kommt es weiter zum Einsatz.

Studien aus Costa Rica wiesen erhöhte Pestizidbelastungen im Urin von Frauen in Plantagennähe sowie verstärkte Lernschwächen bei Kindern nach, wie die Tagesschau berichtete. Selbst Nachhaltigkeitssiegel wie die Rainforest Alliance oder Fairtrade erteilen für Mancozeb Ausnahmegenehmigungen. Ein Verzicht hätte existenzgefährdende Ernteausfälle zur Folge.

Früchte harter Arbeit

Bananen wachsen in Bündeln von bis zu 50 Kilogramm heran. Bananeros, wie die Plantagenarbeiter heißen, trennen mit einem gezielten Machetenhieb die Bündel von der Staude. Nur grün geerntete Bananen entwickeln später ihre Süße. Am Baum gereift verlieren sie an Qualität. Um Druckstellen zu vermeiden, tragen die Arbeiter die schweren Bündel zur nächsten Seilbahn.

Entlang einer horizontalen Seilbahn ziehen Menschen oder Zugtiere die Bananen zur wenige Kilometer entfernten Waschstation. Moderne Anlagen verwenden für den Antrieb Motoren oder Solaranlagen. (Foto: Gunar Nakladal)

„Die Menschen im Bananensektor arbeiten zehn, zwölf, vierzehn Stunden pro Tag, fünf oder sechs Tage die Woche, und sie verdienen einen miserablen Lohn“, kritisiert Jorge Acosta, Gründer der Gewerkschaft ecuadorianischer Plantagenarbeiter Astac, im Interview mit den Lateinamerika Nachrichten. „Die Grundversorgung einer Familie für ein menschenwürdiges Leben liegt bei etwa 800 US-Dollar monatlich, der Grundlohn der Bananenarbeiter bei 460 Dollar.“

An Fairtrade-zertifizierten Betrieben äußerte er ebenso Zweifel. Die seien in Hinblick auf Gesundheitsrisiken zwar sorgfältiger als konventionelle Plantagen, würden aber oft gewerkschaftsfeindliche Tendenzen an den Tag legen.

Von Händen zu Clustern und Fingern

Über mehrere Kilometer vorbei an Reihen über Reihen von Bananenstauden bringt die Seilbahn die Bündel zu einer Waschstation. Mit Wasser entfernen Arbeiter Dreck oder anhaftende Tiere wie Schildläuse. Danach zerteilen sie die Bündel in einzelne Segmente, sogenannte Hände, die jeweils ungefähr zwanzig Finger, sprich Bananen, zählen. Abermals in Segmente von fünf bis sieben Fingern zerteilt, haben die sogenannten Cluster bereits dieselbe Form wie im Supermarkt.

Ein weiteres Wasserbad entfernt die letzten Rückstände. Im konventionellen Bereich kommt dabei Alaun, ein Aluminiumsalz, zur Desinfektion hinzu, teils auch ein Fungizid, um Schimmelbildung während des Transports zu verhindern.

Für Biobananen ist nur reines Wasser erlaubt, was den Wasserverbrauch jedoch erhöht, erklärt Gunar Nakladal. Er ist Qualitätsmanager bei Frutura. Das steirische Unternehmen ist Hauptlieferant von Obst und Gemüse für die Spar Österreich-Gruppe. Nakladals Job führt ihn regelmäßig zu den Plantagen, die Spar Österreich mit Bananen beliefern.

Die Vorwürfe gegen die Bananenlobby sind ihm bekannt. Fälle von Unterbezahlung kann er aber nicht bestätigen, zumindest nicht auf den Plantagen unter seiner Aufsicht. Eher sei das Gegenteil der Fall. „Die Bananenbranche sucht in ganz Lateinamerika nach Arbeitskräften. Immer weniger Menschen wollen die schwere Arbeit in der brütenden Hitze der Plantagen leisten.“ Je nach Betrieb würden Arbeiter sogar zusätzliche Leistungen wie medizinische Versorgung, Schulbildung oder Unterkünfte erhalten.

Auf den ersten Blick wirkt die Banane wie ein Naturprodukt. In Wahrheit ist sie das Ergebnis industrieller Massenproduktion. (Foto: Gunar Nakladal)

Nicht zu kurz, nicht zu lang

Nach dem Wasserbad gelangen die Cluster in die Packstation. Kontrolleure prüfen die Bananen auf Fäulnis und Schönheitsfehler. Weder zu kurz, zu lang, zu gerade oder zu krumm und erst recht nicht fleckig dürfen sie sein. Der europäische Markt verlangt straffe, leicht gebogene Bananen von gleichmäßiger Länge. Was den Ansprüchen nicht genügt, findet als Ausschussware in der Lebensmittelproduktion oder als Tierfutter Verwendung.

Nach der Kontrolle erhalten die Bananen bereits die Labels, unter denen sie später zum Verkauf stehen. Bessere und hübschere Ware erhält Chiquita- oder Dole-Etiketten. Die etwas Schlechteren jene der Billigmarken.

Gefahren des Drogenhandels

In Plastik geschlagen, in Kartons verpackt und auf Paletten geschlichtet, sind die Bananen bereit für den Abtransport zum nächsten Hafen. Das Personal beobachtet jede Verladung, um zu verhindern, dass Schmuggler Kokain verstecken.

Während Kolumbien durch den Kokainanbau belastet ist, hat Ecuador als Bananenhauptexporteur die größten Sicherheitsprobleme. Derzeit versuchen Polizei und Militär, der Drogenbanden Herr zu werden. Vermehrt kommt es zu Schusswechseln und massenhaften Verhaftungen.

Ist Frutura-Qualitätsmanager Nakladal in Ecuador unterwegs, fürchtet er trotzdem nicht um seine Sicherheit. Regelmäßig reist er in einem Pickup mit kugelsicheren Türen und Personenschützern. Die Reiserouten ändern sich ständig und das nicht unbegründet. Den Banden steht ein beträchtliches Waffenarsenal zur Verfügung, das sie bei Bedarf auch einsetzen.

Filialen der europäischen Mafia

„Bei meinen Besuchen habe ich direkten Kontakt mit den Einheimischen. So dumm es klingen mag, sie erzählen mir, dass viele der in Ecuador aktiven Banden aus Europa kommen“, so Nakladal. Vor allem albanische und italienische Banden treiben den Erzählungen nach ihr Unwesen. Wiederholt versuchen sie, die lokale Bevölkerung für ihre Vorhaben zu rekrutieren.

In Guayaquil, Ecuadors größter Hafenstadt, sind sie am aktivsten. Hier treten die meisten Bananen ihre Reise nach Europa an. Dementsprechend haben viele Exportfirmen in Guayaquil ihren Sitz.

Die Erpressung dieser Firmen ist für Banden ein lukrativer Erwerb. Zahlen die Exportfirmen nicht, packen die Kriminellen Drogen in die Bananen bei. Oft bleibt den Betroffenen keine andere Wahl, als zu zahlen. Würde eine europäische Supermarktkette wiederholt Drogenpakete in Bananenschachteln finden, wäre die Geschäftsbeziehung schnell zu Ende.

„Trotzdem wäre es die falsche Reaktion, aus Ecuador keine Bananen mehr zu kaufen“, sagt Nakladal. Als weltgrößter Bananenexporteur sind viele Regionen Ecuadors vom Bananenexport abhängig. 2023 exportierte das Land vier Millionen Tonnen. „Wir müssen diese Staaten unterstützen und die Lieferketten aufrechterhalten. Ansonsten fehlen wichtige Einnahmen, die diese Länder dringend benötigen.“

Tore zum Welthandel

Der Bananenhandel ist dem Drogenhandel nicht schutzlos ausgeliefert. Bereits bei der Abfertigung an den Häfen führen Polizeikräfte Kontrollen und Schnelltests an den Containern durch. Auch hier ist Nakladal in engem Kontakt mit den lokalen Behörden. „Speziell in Kolumbien kenne ich eine Scanning-Station, die jeder Schiffscontainer passiert. Die dortigen Kontrolleure legen großen Wert auf den Ruf der Lebensmittelsicherheit.“

Im Hafen von Santa Marta prüfen kolumbianische Polizeikräfte in einer Scanning-Station jeden Container vor seiner Verschiffung. (Foto: Gunar Nakladal)

Nach ein bis drei Tagen sind die Container auf den Frachtschiffen verladen. Nach dem Ausfüllen der Exportpapiere und dem Vorlegen von Pflanzenschutz- und Einfuhrzertifikaten steht dem Transport nach Europa nichts mehr im Weg. Spezielle Kühlcontainer halten die Temperatur bei 13,5 Grad Celsius und die Luftfeuchtigkeit zwischen 80 und 95 Prozent, um den Reifeprozess der Bananen zu verlangsamen.

Je nach Start- und Zielhafen dauert die Seereise zehn bis vierzig Tage. Sowohl während der Fahrt als auch bei der Ankunft kann es zu Verzögerungen kommen. Zum Beispiel wenn Zollbehörden ein Schiff zur Drogenkontrolle sperren oder verdorbene Ware eines defekten Kühlcontainers entsorgt werden muss.

Tropische Steiermark

Nach der Ankunft in Europa, etwa in den Häfen Antwerpens oder Rotterdams, liefern Sattelschlepper die Bananen zu den Lagern der Supermärkte. Im Fall von Spar Österreich treffen täglich fünf bis acht Container im Lager von Frutura, im steirischen Hartl, ein. Lagerarbeiter führen abermals Qualitätskontrollen durch, sortieren auf dem Seeweg verdorbene Ware aus und entfernen in seltenen Fällen Tropenspinnen aus den Kartons.

Sollte ein Drogenpaket bis ins Frutura-Lager unentdeckt bleiben, muss das Personal den Fund melden, auch zur eigenen Sicherheit. Denn Kartelle versehen ihre Pakete häufig mit Peilsendern.

Begasung in der Reifekammer

Campus a besuchte Gunar Nakladal in Hartl. Vorbei an Obst- und Gemüsekisten, Lagerarbeitern und etwas ungelenken, doch geschäftigen Verladerobotern führt der Qualitätsmanager in eine von 28 Reifekammern. Ein schwerer, leicht süßlicher Geruch, ähnlich dem eines Apfelkellers, strömt aus der Kammer. Mannshohe Reihen von Bananenschachteln säumen die Wände.

So grün wie frisch von der Staude kommen die Bananen in die Reifekammer. In der Mitte auseinandergebrochen riechen sie vor der Reifung mehr nach Gurken. (Foto: Max Langer)

Prall gefüllte Luftsäcke, so gelb wie das Bananenlogo auf den Schachteln, pumpen ein Gemisch aus vier Prozent Ethen und 96 Prozent Stickstoff in die Kammer. Als Biohormon gibt Ethen den Bananen das Signal zur Reife. In der Natur kommt es auch in reifen Äpfeln vor, doch ab zehn Prozent ist es explosiv. Eine höhere Konzentration als fünf Prozent ist per EU-Norm verboten. Rund 28.000 Tonnen Bananen, etwa 500.000 Mangos und rund eine halbe Million Avocados reifen hier pro Jahr.

Nach vier bis sieben Tagen sind die Bananen gelb und bereit für den Verkauf. An den Spitzen besitzt sie teils immer noch Grünanteile. Je nach Standort der Filiale liegt sie nach ein bis drei Tagen im Supermarkt. In Anbetracht des Aufwands ist ihr Preis auffallend günstig.

Preiskampf der Supermärkte

Konsumenten empfinden Bananen als etwas, das stets verfügbar und immer billig sein muss. Bananen sind sogenannte Eckpreisartikel. Dabei benötigen sie von allen Früchten die meisten Arbeitskräfte, erklärt Nakladal.

Allein mit Bananen machen Supermärkte kaum Gewinn. Die niedrigen Preise sind stattdessen ein Lockmittel für Kunden. Im Idealfall kaufen die dann lukrativere Artikel. Vor allem im Sommer treiben manche Discounter den Preiskampf an seine Grenzen und verkaufen ihre Bananen unter dem Einkaufspreis. Bananen unter einem Euro pro Kilo mögen für Konsumenten attraktiv sein, doch findet derlei Preispolitik bei den südamerikanischen Produzenten wenig Anklang. Die günstigen Preise gehen zulasten der Löhne der Plantagenarbeiter.

Gunar Nakladal blickt auf mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung im Bananenhandel zurück. Hier zu sehen: Nakladal im Gespräch mit den campus a-Redakteuren Anja Wohlfahrt (links) und Robert Gafgo (rechts). (Foto: Max Langer)

Union der Bananenexporteure?

Eine Lösung ist laut Nakladal ein länderübergreifender Zusammenschluss der Anbauverbände, um einen gemeinsamen Mindestpreis zu erzielen. Aktuelle Gespräche verlaufen zwar vielversprechend, doch gibt es immer wieder Verbände, die sich querlegen, da sie ihre überschüssigen Bananen zu günstigen Preisen verkaufen müssen.

„Gäbe es eine gemeinsame Einigung, könnten wir unsere Bananen mit einem noch besseren Gewissen konsumieren. Doch solange eine Überproduktion existiert, geht der Preiskampf weiter“, sagt Nakladal. All jenen, die bis dahin dennoch auf eine ausbeutungsfreie Herkunft ihrer Bananen achten wollen, empfiehlt er den Kauf von Fairtrade-zertifizierten Bananen.

Der Ausbildungsplatz dieses Autors in der campus a Akademie für Journalismus ist ermöglicht mit freundlicher Unterstützung durch die ÖBB.
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