• Ein Sommer bei der Post
• Kellnern für Catering
• Job als Autoüberführer
• Fundraiser und Supermarkt
Wer im Mai noch keinen Sommerjob gefunden hat, kann schon mal ins Schwitzen kommen. Einige Unternehmen sind aber auch kurzfristig noch auf der Suche nach neuen Arbeitskräften.
Passende Jobangebote gibt es auf den Seiten von Studium.at, Uni.at und Studentjob. Die Optionen reichen von Gastronomie über Autofahren bis hin zur Verwaltung.
Für alle Frühaufsteher ist die Österreichische Post eine gute Anlaufstelle. Für zwanzig Arbeitstage verdient der Sommerpostler ein Bruttogehalt von 1.740 Euro. Es gibt auch die Chance auf Prämien und Zuschläge. Ein Autoführerschein ist von Vorteil, aber kein Ausschlussgrund.
Sommerpostler sortieren die Pakete, stellen sie zu und helfen bei der Verwaltung. Ehemalige Mitarbeiter schreiben, dass speziell das Zustellen der Pakete stressig und zeitlich oft knappe Arbeit ist. Gleichzeitig schätzen viele den freien und selbstständigen Arbeitsalltag. Wer sich gerne Zeit im Fitnesscenter sparen möchte, ist hier gut aufgehoben. Da die Tätigkeit viel Routine verlangt, lohnt sich ein Einsatz über mehrere Monate.
Die Gastronomen klagen. Niemand will mehr kellnern. Catering-Unternehmen suchen laufend neue Arbeitskräfte. Aufgaben umfassen Unterstützung in der Küche, im Service und im Lager. Wer hier arbeiten will, braucht Talent für Tempo und Teamarbeit. Wer den Kontakt mit Menschen schätzt, ist hier an der richtigen Adresse.
Arbeitszeiten liegen oft am Abend oder am Wochenende. Das Gehalt liegt durchschnittlich bei 15 Euro pro Stunde. Bei manchen Positionen kommt aber noch ordentlich Trinkgeld dazu. Stellen gibt es aktuell bei Gourmet, easystaff und GVO Personal.
Fahrzeugüberführer fahren Autos von einem Ort zum anderen. Onlogist ist eine Plattform für unabhängige „Carmover”. Selbstständig arbeiten ermöglicht, Preise und Angebote selbst festzulegen. Das bringt zwischen 70 und 350 Euro pro Auftrag. Abhängig ist der Lohn von Auto, Strecke und Dringlichkeit.
Wer Fahrzeuge überführt, sollte aus der Probezeit des Führerscheins heraus sein. Da ist Onlogist streng. Manchen Unternehmen reicht aber auch ausreichende Fahrpraxis.
Ein unterschätzter Klassiker ist der Sommerjob als Fundraiser. Die Aufgabe besteht darin, Menschen auf der Straße oder an der Haustür über gemeinnützige Organisationen zu informieren und neue Unterstützer zu gewinnen.
Mitarbeiter sind meist in jungen Teams in unterschiedlichen Städten unterwegs. Die Arbeit schult die sozialen Fähigkeiten und die Geduld. Der Job eignet sich für Menschen, die sich für soziale oder ökologische Themen interessieren.
Die Arbeit ist gut bezahlt. Beim roten Kreuz ist das Einkommen von der Leistung abhängig. Durchschnittlich verdienen neue Fundraiser 3.300 Euro in vier Wochen. Kober zahlt unabhängig vom Ergebnis neunzig Euro pro Tag. Das sind 2.700 Euro in fünf Wochen. Zusätzlich sind Prämien möglich.
Wer es simpel halten möchte, geht einfach in den nächsten Supermarkt. Gerade im Sommer sind viele Läden auf der Suche nach kurzfristiger Unterstützung. Sommerjobler können die jeweiligen Aufgaben schnell erlernen.
Interspar sucht aktuell noch Unterstützung für den Sommer. Hofer und Bipa auch. Das Gehalt liegt oft bei durchschnittlichen 13 Euro pro Stunde.
Keiner dieser Jobs passt? campus a freut sich immer über neue Autoren. Wer gerne schreibt, recherchiert oder kreativ arbeitet, kann hier erste Erfahrungen im Journalismus sammeln und sich etwas dazuverdienen.
Eigene Ideen entwickeln, Interviews führen und Texte verfassen bringt nicht nur Geld, sondern auch wertvolle Erfahrung für Schule, Studium und spätere Bewerbungen. Für alle, die sich für Medien, Kommunikation oder Sprache begeistern, ist ein Sommer als Autorin oder Autor ein guter Einstieg.
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